"MSC Sinfonia" wurde in der Fincantieri-Werft modernisiert

"MSC Sinfonia" kommt 24 Meter länger aus der Werft

Nach zehn Wochen im Trockendock sticht die "Sinfonia" wieder in See. Das Kreuzfahrtschiff von MSC Cruises hat knapp 200 neue Kabinen bekommen.

Fünf Kilometer Stoffe und Textilien, 12 000 Qudratmeter renoviertes Interieur, 197 neue Passagierkabinen, davon 94 mit Balkon: Zehn Wochen lang lag "MSC Sinfonia" im Trockendock der Fincantieri-Werft in Palermo. Dort wurde das Kreuzfahrtschiff erweitert, modernisiert und ist nun 24 Meter länger als zuvor. Dafür wurde zunächst der Rumpf quer durchtrennt, die beiden Teile in Millimeter-Arbeit auseinandergezogen und ein 24 Meter langes, neues Mittelstück so exakt eingepasst, dass die Verbindung praktisch nicht erkennbar ist.

Damit hat die "MSC Sinfonia" nach der "MSC Armonia" bereits als zweites Schiff das "Renaissance-Programm" durchlaufen. Insgesamt will MSC Cruises vier Kreuzfahrtschiffe der Lirica-Klasse umbauen und so die Kapazitäten deutlich erweitern. Ab April soll "MSC Opera" dran sein, ab August "MSC Lirica". Das Unternehmen rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 200 Millionen Euro.

Zu den Neuerungen auf der "MSC Sinfonia" zählen neben den zusätzlichen Kabinen mit Balkonen ein neuer Wasserpark, neue und flexible gastronomische Angebote, eigene Clubs und Spaß für Kinder und Jugendliche – mit Markenpartnern wie Lego und Chicco.

Auf ihrer ersten Fahrt nach der Modernisierung kreuzt die "MSC Sinfonia" für eine Reihe von Touren ab Genua durchs westliche Mittelmeer mit Zielen wie den Kanarischen Inseln, Madeira, Spanien und Portugal. Ab Mai steuert das Kreuzfahrtschiff die nördlicheren Gewässer an. Dabei besucht es in der Sommersaison 2015 auf seinen siebentägigen Reisen ab Warnemünde im Wechsel die Fjorde Norwegens und die Küstenstädte Kopenhagen, Helsinki, Stockholm und St. Petersburg an.

Zu den Reisen der "MSC Sinfonia" geht es hier.

30.03.2015
Autor: Oliver Heider Foto: MSC Cruises